Trakt ist ein toller Webservice für alle Film- und vor allem Serienliebhaber. Man kann Watchlisten pflegen, Folgen/Filme als gesehen markieren oder in seine Sammlung aufnehmen oder sich Informationen in der sehr ausführlichen Datenbank holen. Das ganze vermischt mit einem hübschen Seitenaufbau ergibt das perfekte Web 2.0 Sammelalbum für bewegte Bilder.

Trakt ist in XBMC über das Plugin trakt-utilities (ACHTUNG: das ist nicht das offizielle trakt-Plugin aus den repositories von XBMC, welches einen sehr viel kleineren Funktionsumfang besitzt) sehr gut in das Mediacenter eingebunden. So kann man seine Watchlist am heimischen TV durchstöbern und den Film direkt starten wenn er sich denn in der Datenbank und damit in der Sammlung befindet. Zudem werden gesehene Filme/Episoden direkt bei trakt gescrobbelt und nach dem Ende wird ein Dialog präsentiert in welchem man das gesehene sofort bewerten kann. (Anmerkung zur Bewertung: Das Plugin ist derzeit noch nicht auf das neu eingeführte 1-10 Bewertungsystem von trakt angepasst. Man kann somit momentan nur das alte nutzen, also Daumen hoch/runter was letzendlich als 1 oder 10 Sterne gewertet wird).

Trakt selber bietet keine App für Smartphones oder Tablets an sondern setzt auf die Integration durch 3rd-party-apps. Ich als Android-User bin sehr mit der Umsetzung in seriesguide zufrieden. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt hier der Fokus jedoch auf TV-Serien, Filme bleiben außen vor. Auf der Suche nach einer Lösung für letztere ging ich von der offiziellen IMDB App für Android aus welche äußerst zeitgemäß ist, vor allem auf dem Tablet richtig gut aussieht und zum Schmökern einleitet. Selbstredend kann hier die eigene Watchlist verwaltet und mit einem Klick erweitert werden.

Ich suchte nun nach einer Möglichkeit, die Watchlist nur noch an einer Stelle pflegen zu müssen. Ergo: die IMDB Watchlist muss den Weg ins trakt finden und das natürlich möglichst ohne manuelles zutun. Durch lordfish vom lifeblog nebenan wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass im Netz ein Skript kursiert welches genau das erledigt. Einige Google-Anfragen später fand ich dieses auch im Github vom User matrixagent. Da es keine Dokumentation gibt, hab ich mich in den schmalen sourcecode begeben und gesehen, dass die ganze Sache doch recht trivial ist.

Ursprünglich ist das in PHP geschriebene Skript auf den Betrieb auf der Kommandozeile angelegt. Hier eignet es sich natürlich besonders für Automatisierung, denn der dazu passende cronjob ist in 30 Sekunden an den Start gebracht. Nichtdestotrotz gibt es sicherlich den ein oder anderen Benutzer der nicht die Möglichkeit hat, dieses auf einem Server laufen zu lassen und sich die Tatsache zunutze machen möchte, dass PHP genutzt wurde. Sprich – ein Aufruf im Browser.

Ich habe das Skript dahingehend angepasst und biete euch hier beide Versionen an. Zudem nutzte das Skript in seiner urspünglichen Version eine Funktion die erst mit PHP 5.3 eingeführt wurde. Da man auch das nicht immer voraussetzen kann, habe ich die Funktion gegen eine händisch deklarierte ausgetauscht, die die gleiche Aufgabe auch in älteren Versionen erfüllt. Es sollte dementsprechend auf allen nicht völlig veralteten PHP-Versionen laufen.

Benutzung

 

Auf der Kommandozeile

php synctrakt.php EUER_TRAKT_API_KEY EUER_TRAKT_USERNAME EUER_TRAKT_PASSWORT EURE_IMDB_USERID

also z.B.

php synctrakt.php 0fh048ih4svpffl7avdq37j5fv1y2siz traktfan pass123 ur12345678

Über den Webbrowser

http://eure-domain.de/syntrakt.php?apikey=EUER_TRAKT_API_KEY&user=EUER_TRAKT_USERNAME&pass=EUER_TRAKT_PASSSWORT&imdbuid=EURE_IMDB_USERID

also z.B.

http://eure-domain.de/syntrakt.php?apikey=0fh048ih4svpffl7avdq37j5fv1y2siz&user=traktfan&pass=pass123&imdbuid=ur12345678

Euren persönlichen trakt-API-Key findet hier (wenn ihr eingeloggt seid) hier | Die User-ID von imdb entnehmt ihr (wenn eingeloggt) der URL unter dieser Seite. Beachtet dass die Watchlist Public sein muss damit das Skript sie auslesen kann.

Der Aufruf sollte in jedem Fall ein done syncing… von sich geben, ansonsten ist das Skript vermutlich aufgrund eines Fehlers abgebrochen. Sind trotzdem keine Fehlermeldungen zu sehen, sollte man evtl. das error-level von php etwas hochschieben. Wenn außer dem done syncing… nichts dasteht, gab es für das Skript nichts zu tun und beide Listen sind synchron. Ansonsten meldet das Skript neu hinzugefügte bzw. entferne Elemente von der Trakt-Liste. An der IMDB-ID kann man bei Bedarf auch entnehmen welche das genau waren.

Download Skript für Kommandozeile

Download Skript für Web-Aufruf

Viel Spaß beim synchronisieren :)

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Wolltet ihr schon immer mal wie so ein cooler Hacker im Fernsehen tippen könnnen? So wie sich eure Oma Hacken vorstellt?

Kein Problem dank hackertyper.com – einfach die Seite laden und wild drauf lostippen und dabei einen verschwörerischen Blick aufsetzen – fertig :) (optional empfiehlt es sich, dabei noch eine Anonymous-Maske aufzusetzen)

Wer das ganze etwas individueller gestalten möchte, nutzt hackertyper.net – diese Variante gibt es auch als App für iOS und Android fürs “Hacken” unterwegs.

Via: Fefes Blog
Bildquelle: BonzoESC on flickr (CC BY-NC 2.0)

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Je mehr Apps man sich auf seinem Smartphone installiert, desto häufiger trudeln einem Updates ins Haus. Ich halte es bei mir so, dass ich meist einmal die Woche alle Updates (dank der Mass-Update-Funktion seit Froyo) mit einem Rutsch einspiele. Dadurch muss man sich nicht mehr die Mühe machen bei jedem Programm auf die Seite im Market zu schauen, verpasst aber auch unter Umständen neue Features in den Changelogs die man auf den ersten Blick beim normalen Benutzen der App gar nicht bemerken würde.

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Seit Windows XP hat sich am Sicherheitskonzept des Betriebssystems aus Redmond einiges getan. Vieles davon ist sicherlich eher unter “gut gemeint” abzulegen, denn mit einem unixoiden System ist das alles noch nicht zu vergleichen. So passiert es gelegentlich dass die sogenannten Sicherheitsmaßnahmen einem eher Steine in den Weg legen.

Ich hatte kürzlich den Fall, dass User in der Lage sein sollen auf den Rechnern beliebig Schriftarten zu installieren. Unter Windows 7 ist das normalerweise nur als Administrator bzw. ebensolchen Rechten machbar. Eine Lösung musste her.

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Internet – ein kleines Wort für etwas dass sich kaum in einer endlichen Anzahl an Worten beschreiben lässt. Wir leben im Informationszeitalter und eine entsprechende Flut von Informationen durchdringt mehr und mehr unser alltägliches Leben. Man sagt Information heisst Macht und so wird es immer wichtiger aus eben dieser Flut das Relevante zu filtern.

Fluch und Segen zugleich ist die Offenheit im Internet. Jeder der es möchte kann auf einfache Weise publizieren, kommunizieren, kreativ sein, sich der Welt da draußen mitteilen. Ungebremst kann einen dieser Tsunami aus Bits und Bytes schonmal erschlagen. Manch einem geht das alles zu weit, so dass man gar keine andere Möglichkeit mehr sieht als die informationstechnische Vollbremsung zu machen und die Tür zur digitalen Welt bis auf wenige Gucklöcher einfach mal zu schließen. (am besten gleich nach dem Artikel hier lesen :) )

Digitales Schweizer Messer

Wem das zu extrem ist, wer auf das Medium Internet in irgendeiner Form angewiesen ist oder auf bestimmte positive Aspekte einfach nicht verzichten will, dem bleibt nichts anderes übrig als Werkzeuge bemühen, die dabei helfen das multimediale Monster zu erlegen und sich das Stückchen Filet herauszuschneiden, das dem persönlichen Geschmack am meisten entspricht. Dieses Werkzeug war und ist für mich seit langer Zeit der RSS Feed.

Die zeiten nackter HTML Webseiten, die beim Laden wenige Kilobytes über die Leitung jagen, sind endgültig vorbei. Das Internet hat gelernt sich in den schicken Fummel zu werfen. Diese Tatsache ist ohne Frage sehr zu begrüßen, aber wie im echten Leben kommt es doch in nicht ganz unerheblichem Maße auf die inneren Werte an. RSS als XML-Abkömmling hilft mir dabei, den nackten Content zu extrahieren. Konzentriert in meinem Feedreader ergibt sich für mich die zentrale Anlaufstelle für den täglichen Informationsschuss.

Zu Zeiten der minutenabgerechneten Internetleitungen ergab sich zusätzlich der Vorteil der Offlinenutzung, da die gewünschten Inhalte im POP3-Style in den Reader geladen und dort gecached wurden. Diese Möglichtkeit ist in der Form zugegeben heute fast völlig in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Der Feedreader ist in die Wolke umgezogen. Anfangs war es Netvibes (Grüße an den Servermitbewohner schlatterboy), mittlerweile ist aufgrund meiner Googlifizierung der Reader mit dem großen G das mittel meiner Wahl.

Ich stelle mir den Workflow ohne dieses Werkzeug vor. Ich müsste jetzt jede Seite, die für mich relevanten Content produziert, einzeln ansteuern, mich versuchen zu erinnern, bei welchem Stand ich das letzte mal da war – was sich seitdem getan hat. Anschließend kurz einen Überblick verschaffen was mich interessiert, und was eher weniger. Dieser Vorgang multiplziert mit der Anzahl der Feeds die ich in meinem Reader abonniert habe würde mich ohne dieses Mittel ein Vielfaches an Zeit kosten. Vermutlich würde einem mit der Zeit die Lust vergehen oder man würde zwangsläufig die Zahl der angefahrenen Datenhäfen drastisch reduzieren, wodurch einem wiederum zunehmend die Perlen durch die Finger rutschen. Diese zu finden stellt für mich einen starken Anreiz dar, mich im Internet zu bewegen.

Die Zeiten sind so. Man kann es gut finden oder auch nicht. Das digitale Leben bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit durch die Kupferadern und so kann es eigentlicht nicht ausbleiben, dass sich das auf die analoge Welt auswirkt. Alles wird immer schneller, besser, effizienter, optimaler – immer mehr in immer weniger Zeit. Wer hier dabei bleiben will, muss sich der oben beschriebenen Werkzeuge bedienen.

New World Order

Blogosphäre ist eines der Schlagwörter der letzten Jahre. Wir erleben einen medialen Umbruch. Die Auswirkung des modernen Internets – manche sagen Web 2.0 – auf den Journalismus in der Form, die man über viele, viele Jahre kannte, sind unverkennbar und vermutlich sogar unabwendbar. Publizieren ist, wie schon gesagt, so einfach wie noch nie. Die eigene kleine Netzzeitung ist in wenigen Minuten eröffnet und der blinkende Cursor wartet darauf von der frischgebackenen Ein-Mann-Redaktion mit Tastenanschlägen durch das Meer an weißen Pixeln gepeitscht zu werden. Der Journalismus, ich beziehe mich hier in erster Linie auf die Situation in Deutschland, ist wieder auf dem Weg zu einer echten vierten Gewalt im Land zu werden. Aber die Qualitätsskala ist in beiden Richtungen sehr offen und wieder ist es wichtig zu filtern.

Hier möchte ich wieder den Bogen zu RSS schlagen. RSS bedeutet für mich Aggregation in Reinform. Eine Form die offensichtlich im Sterben begriffen ist. Oft schon bin ich Leuten begegnet, die mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen konnten und anschließend begeistert davon waren. Ausschlaggebend für diesen Artikel war für mich eigentlich die Frage, warum dieses wunderbare Mittel langsam von der Quelle her ausgetrocknet wird. Gekürzte Feeds sind das Stichwort. Ich habe mich gefragt warum Webseiten-/Blogbetreiber ihre Feeds zunehmend nur noch gekürzt anbieten. Das stärkste Argument, was hier gerne ins Feld geführt wird, ist Werbung. Online Marketing hat heute eine sehr große und immernoch stetig wachsende Bedeutung. Man muss sich nur anschauen womit Google eigentlich das große Geld macht, wobei die meisten angeboteten Dienste im allgemeinen kostenfrei sind und dennoch von der Qualität her ihresgleichen suchen.

Ich kann gut verstehen, dass man sich freut wenn der Blog der viel Zeit und vielleicht auch Geld für Server o.ä. kostet, etwas abwirft. Aber die Leute mittels gekürzten Feeds den Besuch auf der eigentlichen Seite aufzuzwingen, um so messbare Visits und Bannerclicks zu erzeugen ist für mich eine Milchmädchenrechnung, ähnlich der in Urheberrechtsprozessen gern verwendeten Annahme: ein illegaler Musikdownload = ein entgangener Kauf. Mir persönlich ist es schon oft so gegangen, dass ich aufgehört habe eine bestimmte Seite zu verfolgen weil es mir zu aufwendig ist diesen Umweg zu gehen, solange es noch genug anderes zu Lesen gibt. Die Rechnung geht in diesem Fall also gar nicht auf: Der Leser ist komplett verloren gegangen.

Und selbst wenn man auf den geboteten Content nicht verzichten kann oder will und die Seite tatsächlich klassisch besucht – RSS ist, wenn auch für mich unverständlich, ein Werkzeut das hauptsächlich von einer Gruppe genutzt wird, die sich durch eine vergleichsweise hohe Netz- bzw. Techaffinität auszeichnet. Jedenfalls sicher affin genug, um einen gut arbeiteten AdBlocker einzusetzen oder sogar Google Analytics Skripte zu blockieren und damit das Analyseradar zu unterfliegen. Seiten die ich unterstützen möchte, kann ich bei Bedarf immernoch in die Whitelist nehmen und den wöchentlichen Bannerclick-Pflichtbesuch einlegen. Nebenbei gesagt gibt es mit Flattr mittlerweile eine zeitgemäße Möglichkeit die noch direktere Wertschätzung erlaubt.

Im kleinen Hui, im großen Pfui?

Aggregation ist gewünscht, was die stiefmütterliche Behandlung von RSS Feeds noch unerklärlicher macht. Man nehme die wahrscheinlich meistbesuchte Seite im Netz, mal abgesehen von Google: Facebook. Neben der Grundfunktion des sozialen Netzwerks, ist Facebook nichts anderes als ein großer Aggregator – der Stream als zentrale Anlaufstelle der Zuckerbergschen Jünger. Dieses Beispiel dient als Spiegel für das Internet an sich, denn schließlich ist es erklärtes Firmenziel der Jungs aus Palo Alto, das Netz im Netz zu erschaffen. Dadurch steigt die Vielfalt der Möglichkeiten in dem, was eigentlich mal eine reine Ansammlung an Profilen von Leuten war, genauso, wie auch das große Netz immer multimedialer wird. Auch der moderne Facebooker muss somit aggregieren, sich beim ersten Besuch des Tages zunächst eine Übersicht verschaffen. Wo treiben sich seine Kontakte rum, welche Videos werden einem von Freunden empfohlen, über was wird gerade viel diskuttiert und kommentiert. Der Friendstream ist hier im Grunde nichts weiter als ein aufgebohrter RSS Reader zur Verwendung in einem Biotop mit festen Grenzen.

Ich frage mich was passieren würde, wenn dieser Feed nicht mehr voll zur Verfügung stehen würde. Wenn man erstmal jeden Tag, sagen wir, 100 Profile durchklicken müsste, um nach Stunden einen guten Überblick zu haben. Bis man durch ist, gibt es auf 50% der durchgeschauten Micropages schon wieder Neues, das es zu entdecken gilt. Ich bin mir sicher, die Kurve der Mitgliederzahlen würde sich recht schnell in einen Sturzflug begeben und Facebook wäre nichts weiter als MySpace reloaded.

Dieses Gedankenexperiment soll verdeutlichen, dass es mir unverständlich ist, warum etwas, das in einem “kleinen Internet” funktioniert und dort völlig selbstverständlich ist, im großen Raum immer mehr vernachlässigt wird. An dieser Stelle kann ich sagen, dass Twitter für mich keinen Ersatz darstellt, obwohl es gegenüber dem klassischen Feed einen gewissen Vorteil besitzt was die Echtzeit betrifft. Und natürlich gibt es Dienste gewünschte Seite neu durch den Parser schiebt und mir einen Vollfeed erzeugt. Aber das funktioniert nicht immer so wie es soll und überhaupt geht es ja um die Frage warum solche Hilfsmittel überhaupt nötig gemacht werden.

Alte Vorteile neu entdeckt

Ich erwähnte zwar oben, dass die mailartige Offlinespeicherung in Zeiten des wirklich schnellen und fast nichts mehr kostenden Internets an Bedeutung verloren hat. Neu im Rennen ist jedoch mittlerweile die Welt des mobilen Internets die diesen Faktor wieder interessant macht. Die Bandbreite und vorallem die Latenz sind noch lange nicht da angekommen wo wir heute mit gekabelten Verbindungen sind. Zudem machen es Displays, die in die Hosentasche passen erforderlich, dass man den wenigen Platz, den man hat, effizient ausnutzt. Längst nicht jede Seite besitzt ein spezielles Layout, das für mobile Endgeräte optimiert ist. Und hier, finde ich, kann der RSS Feed wieder seine Stärken ausspielen: Purer Text, vielleicht noch in den Artikel eingebundene Bilder und nicht mehr. Keine Werbung. Kein schickes Design, das auf dem PC sicherlich seine Daseinsberechtigung hat, auf dem mobilen Gerät jedoch Ladezeit und Platz auf dem Display kostet. Dazu noch die Möglichkeit, Texte offline zu cachen um schnell Artikel durchzusehen und auch mal etwas uninteressantes überspringen ohne dabei erst eine Seite neu laden zu müssen. Zu guter Letzt ist man dabei noch von Funklöchern unabhängig und kann auch bei der nächsten längeren Zugfahrt bequem die Blüten des Informationszeitalters genießen.

Abschließend möchte ich also fragen: Wo liegt noch das Problem?

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Ein bisschen nervig ist das ja schon. WordPress bietet das eigene Blog-CMS auch für Leute an die keinen eigenen Server/Webspace haben. Ist ja an sich eine nette Sache. Das Problem an der Sache ist, dass das dort laufenden WordPress auf der einen Seite nicht nur beschnitten ist, was z.b. die Plugin-Funktionalität betrifft. Auf der anderen Seite werden auch Funktionen unter der Haube verwendet sie so bei einem nackten WP nicht Standard sind und für die es 1:1 entsprechend auch kein Plugin gibt.

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Die britpott bekommt ja zum Geburtstag eine Kamera geschenkt. Die musste ich natürlich auf ihre korrekte Funktionalität überprüfen um sie ggf. nochmal einschicken zu können – völlig selbstlos, ganz klar ;)

So habe ich dann heute früh mal u.a. ein RAW Foto geschossen und dieses dann durch Luminance HDR laufen lassen nur um mal sehen was man so alles machen kann. Ich muss sagen ich bin doch überrascht wie schnell man mit ein paar Reglern coole Effekte erzeugen kann. Ich werde da wohl in Zukunft noch etwas rumexperimentieren…

HDR Experiment #1

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Man lädt sich ja heutzutage viel runter. Gelegentlich sind das auch wichtige Dateien bei denen es unter Umständen darauf ankommt dass auch das letzte Byte korrekt auf der Festplatte gelandet ist, so z.B. wenn man eine Firmware updaten oder ein CustomROM aufs Handy flashen will.

Um die Korrektheit der Daten zu überprüfen bekommt man bei guten Download-Quellen einen Hashwert mitgeteilt. Nun gilt es das runtergeladene File zu hashen um dann vergleichen zu können. Wie an so manchen Stellen ist hier Linux im Gegensatz zur Konkurrenz aus Redmond etwas erwachsener und bringt (zumindest für md5 und sha-1) bereits Bordmittel mit. Für Windows gibt es eine ganze Latte an Tools die das gewünschte Hashing schnell und komfortabel lösen – ich nutze z.B. für größere Datenmengen meist die eingebauten CRC-Funktionen im TotalCommander.

Für den Fall dass man nur mal schnell eine Datei mit dem bekannten Hash vergleichen will bin ich gerade auf ein nettes Programm gestoßen dass sich direkt in den Windows-Explorer integriert. In wenigen Sekunden installiert erweitert es das Fenster der Datei-Eigenschaften um einen Tab namens Hashwerte, daher auch der Name HashTab. Wenn gewünscht genügt ein Klick auf den sich unten befindlichen Button und es werden Hashs für CRC32, MD5 und SHA-1 erzeugt. In den Einstellungen lassen sich auch diverse weitere Verfahren aktivieren.
Ein kurzer Blick genügt nun und man erkennt sofort ob sich Fehler beim Download eingeschlichen haben. Wenn man ganz sicher gehen will kann man den bekannten Hash auch in das dafür vorgesehene Feld einfügen und im Erfolgsfall symbolisiert ein grünes Häkchen dass alles ok ist. Braucht man sicher nicht immer weil die Hashs ja so angelegt sind dass selbst kleinste Differenzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem völlig anderen Wert führen.

Insgesamt finde ich HashTab wirklich sehr nützlich wenn man nur mal schnell einen einzelnen Hash überprüfen möchte ohne dafür gleich ein Extra Programm starten zu müssen, außerdem bringt es neben den 3 o.g. gängigsten Algorithmen zahlreiche weitere (von denen ich zum Teil noch nie gehört habe ;) ) mit.

Hier gibts den Download

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Ja die Kritik an Paypal war kürzlich groß, als versucht wurde, die Zahlungswege für Wikileaks dichtzumachen indem man ihnen den Account gesperrt hat. Paypal ist nicht irgendwer, schließlich handelt es sich hier um den am verbreitetsten Provider für Onlinezahlungen überhaupt. Ich persönlich empfinde hier eine Art Hassliebe. Der Quasi-Monopolist hat mittlerweile eine Markstellung erreicht, die sicher alles andere als belebend wirkt. Noch dazu macht die eBay-Tochter kein Geheimnis daraus, dass sie ein Muttikind ist. Dem Nutzer wird das Ganze als Käuferschutz verkauft und so muss seit der letzten größeren Änderung am eBay-System jeder mit weniger als 50 Bewertungen für seine Auktionen zwangsläufig Paypal als Zahlungsmittel anbieten. Für den digitalen Flohmarkt-Junkie bedeutet das noch weniger vom Kuchen.
Ist das ganze für den Käufer eigentlich ausschließlich von Vorteil, da kostenlos, muss der Anbieter einen nicht unerheblichen Teil Gebühren an das große blaue P abdrücken. Diese addieren sich zu den ohnehin schon vorhandenen eBay-Gebühren/Verkaufsprovisionen und wandern am Ende ja doch in den gleichen Topf.

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Software & Support Media verschenkt im Moment zwei Ausgaben diverser Computer Fachzeitschriften. Gerade da die angebotenen Zeitschriften im freien Handel im Allgemeinen ziemlich teuer sind, lohnt sich das auf jedenfall – und so hat man an Weihnachten was zu lesen wenn Oma & Opa am Tisch über Krieg und Krankheit reden ;)

Folgende Zeitschriften lassen sich auswählen:

  • Java Magazin
  • DotNet Magazin
  • PHP Magazin
  • Eclipse Magazin
  • Entwickler Magazin
  • Business Technology Magazin
  • SharePoint Magazin
  • Mobile Technology

So wie es auf den ersten Blick aussieht handelt es sich hier nicht um ein Abo o.ä.
Man sollte dann ggf. bei der ersten Zustellung noch schauen ob irgendein Schreiben mitkommt und man evtl. doch kündigen muss – aber ich denke mal, eigentlich sollte da nichts passieren. Die erste Ausgabe wird übrigens umgehend nach der Bestellung verschickt, sollte also pünktlich zu Weihnachten da sein :)

Als kleines Sahnehäubchen wird unter allen Bestellern auch noch ein Intellibook verlost…

Hier gehts zum Angebot
(gefunden bei HUKD)

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