Schmuggel in Gefängnissen ist ja nichts neues. Heutzutage wird da halt nicht mehr die Eisensäge in der Torte eingeschleust sondern modernere Sachen wie zum Beispiel Handys. Eine völlig neue Dimension eröffnete jetzt ein Insasse der JVA Berlin-Tegel. Dieser hatte es geschafft, ein halbes Jahr unbemerkt einen internetfähigen PC in seiner Zelle zu betreiben. Die ganze Geschichte gibts hier.

Da sieht man mal wieder, was hierzulande in den Vollzugsanstalten so für Zustände herrschen. Überfüllung der Gefängnisse und explodierende Kosten sind ja ein alter Hut. Einen interessanten Ansatz verfolgt das Land Sachsen mit dem Programm “Schwitzen statt Sitzen” (Mehr dazu hier).

Es ist sicherlich nicht nur sinnvoller, die Leute gemeinnützig arbeiten zu lassen, anstatt sie einfach nur wegzusperren – ich finde auch die Zahlen der eingesparten (Steuer-)Gelder sehr beeindruckend. Das folgende sage ich (in dem Fall als Sachse) zwar selten, aber hier könnten sich andere Länder ruhig mal eine Scheibe abschneiden…

Eine schöne Geschichte, die zeigt wie sehr die Maßnahme “Inhaftierung” als Re-Sozialisierung eigentlich versagt, habe ich eben bei der Süddeutschen gefunden – sowas gibts eben nicht nur bei prominenten Langzeit-Insassen wie z.b. Christian Klar – nur dass solchen Leuten eben keiner aus Solidarität einen Praktikumsplatz am Theater anbietet… “Wenn du nicht ein wirklich starkes Umfeld hast, hast du keine Chance.”

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  1. Den Computer hätte ich ja gerne mal gesehen, kleiner Lüders^^.
    Und der Artikel über den Sieber ist ja total krass, kann der die nicht verklagen? Das sowas in einem Rechtsstaat möglich ist, ist kaum faßbar…

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