Dass “Stasi 2.0″ bald mehr als ein Kunstwort sein könnte, beweisen aktuelle Pläne und Maßnahmen unseres werten Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble. Unter dem Deckmantel der Kosteneinsparung entsteht beim Bunderverwaltungsamt in Köln zur Zeit eben diese Stasi 2.0 – eine zentrale Abhör- und Überwachungszentrale. Stasi kann man es ja nicht nennen, hatten wir ja schonmal, kommt zu verdächtig. Übertragen in das Neu-Deutsch des 21. Jahrhunderts nennt sich das ganze dann “Service- und Competence-Center TKÜ” (TKÜ = Telekommunikationsüberwachung). Der Testbetrieb läuft bereits, Widerstand is offenbar sogut wie nicht vorhanden – klar die Opposition findet das nicht so toll, aber wen interessiert das schon in einer großen Koalition.

Ich persönlich freue mich ja schon auf die Bundestagswahl dieses Jahr – das wird ein richtig schönes Splitterergebnis geben, so wie das hierzulande zur Zeit alles gerade vor den Baum fährt – Weimar 2.0 sozusagen. Dann schippern wir alle erstmal ein paar Monate regierungslos durch die Gegend, wenigstens kann dann keine Scheiße, wie oben genannte mehr verzapft werden.

Die ganze Geschichte zu Schäubles privater Stasi gibts ein weiteres mal bei Telepolis (thx!)

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